"GenussSchwerpunkt" - Bioland Honig"

Wie Sie mit Hilfe der 7 Bioland-Prinzipien guten Honig von konventionellen Honig unterscheiden können.

Hier finden Sie unseren Produktschwerpunkt Honig einmal näher durchleuchtet.
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Bioland Honig

Was sind Grundlagen der Bioland Imkerei in Kurzform und warum sollten Sie auf diese Dinge achten?

Imker

  • Reinheit des Wachses
  • Sorgfältige Auswahl der Trachtgebiete
  • Respektvoller Umgang und artgerechte Haltung der Bienenvölker /li>
  • Waben die natürlich sind
  • Vorbeugende Krankheitsvorsorge
  • Keine chemischen oder synthetischen Bienenarzneimittel
  • Konsequentes ökologisches Handeln
Dazu finden Sie weiter unten nochmal ausführliche Hintergrundwissen. Jedoch sollen diese Punkte bereits den Unterschied klar machen und Ihnen helfen, eine Entscheidung pro Bioland Honig zu treffen. Im folgenden Video zeigen wir Ihnen die andere Seite des Bienenhonigs. Massentierhaltung bei Bienen und ein Umgang mit diesen wertvollen Tieren von sehr niedrigem Niveau. Sie haben die Wahl, so etwas Einhalt zu gebieten.

Nächstes Mal besser nachdenken bevor man im Supermarkt ins Honigregal greift. Das sind wir..Ausbeute auf höchstem Niveau, ohne Rücksicht auf Verluste..wo genau diese Tiere dazu beitragen, dass wir existieren..und das liegt nicht am Honig...Tierschutz.news - Geht uns ALLE an

Posted by Tierschutz.news on Dienstag, 15. März 2016


Was sind die beliebtesten Honigsorten?
Sommerblütenhonig
Der Sommerblütenhonig ist ein nicht sortenreiner Honig. Wie der Name schon sagt nutzen Bienen im Sommer die Blüten vieler unterschiedlichster Blumen, Sträucher und Bäume. Durch diese Mischung besitzt der Sommerblütenhonig ein einzigartiges, fruchtiges Aroma. Der bernsteingelbe Honig ist anfangs flüssig, kristallisiert aber schnell aus und wird so fest.

Akazienhonig
Akazienhonig ist flüssig und eher blassgelb. Qualitativ hochwertiger Akazienhonig aus Deutschland, verfügt bereits ohne weitere Zutaten über eine antibakterielle und damit über eine erkältungshemmende Wirkung. Der Honig entzieht den Bakterien Flüssigkeit, wodurch sie schrumpfen und absterben. Akazienhonig enthält auch das Enzym Glukoseoxydase, welches eine desinfizierende Wirkung nachgesagt wird. Akazienhonig wird als Kosmetikprodukt für eine sanfte Haut verwendend. Oft in Saunen bei einem Aufguss. Es zieht sofort in die Haut ein und verleiht Ihr nicht nur einen guten Geschmack. Bei der Lippenpflege findet es besonders häufig Anwendung.

Imker und Bienenwaben Waldhonig
So unterschiedlich Wälder sind, so unterschiedlich ist der angebotene Waldhonig. Von Jahr zu Jahr unterscheidet er sich im Geschmack und in seiner Farbe. Er ist sehr aromatisch und in farblich von ocker bis dunkelbraun zu finden. Kenner und Liebhaber mögen den leicht herben und nicht ganz so süßen Geschmack. Was seine Beliebtheit erklärt.

Rapshonig
Der Rapshonig ist überwiegend in fester Konsistenz erhältlich, da er kurz nach der Herstellung kristallisiert. Er vereint ein sehr mildes Aroma sowie eine weiße bis elfenbein rangierende Farbe in sich. Meisterhonig schafft es, diesen Honig sehr cremig hin zu bekommen.
Milder Rapshonig beinhaltet viele Glukosemoleküle. Daher eignet er sich ideal, um den Körper am Morgen mit einem Energieschub zu versorgen. Super im Müsli ersetzt er auch den Zucker. Für Leichtathleten ist Rapshonig eine ideale Energiequelle, da die Glukose des Rapshonigs sehr schnell verfügbar ist.

Fichten- oder Tannenhonig
Fichten- oder Tannenhonig entsteht im Gegensatz zu Blütenhonig aus den Ausscheidungen von Läusen. Diese saugen den Pflanzensaft aus den Nadelbäumen und geben den überschüssigen Zucker wieder ab. Dieser sogenannte Honigtau wird von den Bienen gesammelt und zu Honig verarbeitet. Der Fichten- oder Tannenhonig hat eine sehr dunkle Farbe und besitzt einen würzigen, leicht malzigen Geschmack.







Ist Honig besser als Zucker?
Imker und Bienenwaben Die Hauptinhaltstoffe von Honig sind Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Beide stehen dem Körper und speziell dem Gehirn als schnelle Energiespender zur Verfügung. Dazu kommen Beistoffe von 3 bis 5% Wie Eiweiße (Proteine mit Ihren Aminosäuren), Mineralstoffe, Spurenelementen und Vitamine.
Wir reden hier von Histidin, Kalium, Phenylalanin, Lysin, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Selen, Vitamin C, B1, B2 und Niacin. Alles in kleinen Mengen aber sehr gut verfügbar. Was den Honig vom Zucker unterscheidet sind darüber hinaus seine Duft und Aromastoffe. Diese regen auch schon in geringen Mengen den Organismus positiv an.
Der Haushaltszucker in Gegensatz dazu besteht zu 99,9 % aus Saccharose Rüben(Rohr)-Zucker.

Hintergrundwissen rund um die Entstehung von Honig
Honig ist ein Produkt aus Millionen von Blüten. Für 1kg Honig fliegen die Bienen ca. 150.000 km, sprich fast 3 mal um die Erde. Wobei jede Blüte Ihren Charakter in den Honig mit einbringt. Als Grundlage dienen Nektar aus Blüten, Honigtau oder Tau ähnliche Tröpfchen der Blätter und Nadeln aus Wäldern. Nach der Aufnahme durch die Biene verbinden sich diese Stoffe mit den Enzymen der Biene und spalten den Pflanzensaft in Trauben- und Fruchtzucker. Im Bienenstock werden dann diese Stoffe an die dort agierenden Bienen weiter gegeben. Dem Nektar oder Honigtau wird nun das Wasser entzogen bis er bei rund 16-20% liegt. Damit wird der Honig unbegrenzt haltbar. Nun werden die Waben verdeckt. Durch dieses Verfahren verdichten und konzentrieren sich die Inhaltstoffe und vor allem die Aromastoffe. Wobei hier jede Pflanze zu einem individuellen Charakter beiträgt. Ob Sortenrein oder in der Mischung. Die Pflanzen bestimmen Geruch, Geschmack, Konsistenz und Farbe.



Bioland-Honig und seine Rolle beim aktiven Umweltschutz
Oft sind es die offensichtlichen Dinge, die uns nicht auffallen. Doch Bienen leisten einen sehr großen Beitrag zum Erhalt unserer Natur und Pflanzenwelt. Weit über 75% aller Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung, und damit der Vermehrung und Erhaltung, durch die Bienen angewiesen. Bauern sollten glücklich sein, wenn viele Bienen, ein Rapsfeld besuchen, denn dort steigern sich die Erträge in der Ernte um 20% - 30%. Dies alleine durch die Bestäubungsleistung.
Bienen beim Honigsammeln Der wirtschaftliche Wert dieser Leistung liegt bei einem Vielfachen des Honig selbst. Bienen sind blütentreu. Sie besuchen solange eine Nahrungsquelle, bis diese in Ihren Ressourcen aufgebraucht ist. Erst in der Folgezeit wechseln Sie dann die Blütenart. Damit wird auch klar, was bei einem Raubbau der Natur passiert. Der Lebensraum für Wildbienen stirbt und damit die Biene! Imkerei ist das Gegenteil von landwirtschaftlicher Monokultur, Bodenschatzraubrittertum oder massiver Holzschlag. Imker fördern Heilpflanzen, Blütenpracht und die Vielfalt der Natur. Was sind die größten Chancen für die Imkerei und wie definieren sich die wirtschaftlichen Faktoren?
Die Imkerei kann helfen, die Landflucht zu verhindern.
Einzigartige Naturreservate und Lebensräume werden für den Menschen geschützt.
Imkerei ist in wilden und landwirtschaftlich uninteressanten Gebieten möglich.
Imkerei ist ein Berufsbild, was viele Menschen erlernen können und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Rasse leisten.

Das besondere an Bioland-Honig
Honigpollen Bio-Honig an sich ist ja schon super, den mind. 20% des Honigs muss den Bienen zur Verfügung gestellt werden und im Umkreis von 3 km der Bienenvölker muss biologisch bewirtschaftet werden. Doch es geht noch natürlicher.

Bienenhaltung:

Als Bioland-Imker steuert Ivan Curic von Meisterhonig nicht den Flug seiner Bienen, aber er kann durch seine Arbeitsweise die Qualität der Bienenerzeugnisse entscheidend beeinflussen. Neben einer artgerechten Bienenhaltung verfolgt der Bioland-Imker von Anfang an das Ziel, Honig ohne bedenkliche Tierarzneimittel-Rückstände zu erzeugen. Der Imker kann zu einer artgerechten Bienenhaltung beitragen, indem er den Lebensraum so weit es in seinem Einflussbereich liegt, natürlich gestaltet.

Bienenwohnung:

Meisterhonig-Imker Ivan Curic stellt nur natürliche Beute aus Holz, Stroh oder Lehm zur Verfügung und streicht diese für den Wetterschutz nur mit Naturfarben ohne Holzschutzmittel an. Beuten aus Styropor sind verboten.

Bienenwachs:

Das Bienenwachs soll nur in Reinform vorliegen. Deshalb wird der natürliche Wabenbau der Bienen gefördert. Die Anwendung chemotherapeutischer Mittel zur Wachsmottenbekämpfung ist verboten. Zudem sorgt die Familie Curic für eine konsequente Entfernung von älterem Bienenwachs aus der Imkerei. Synthetisches Wachs oder der Einsatz von Kunststoff für den Wabenbau ist nicht erlaubt.

Natürliche Bekämpfung von Parasiten:

Der Bioland-Imker ergreift nur natürliche Schutzmaßnahmen gegen die aus Asien eingeschleppte Varroamilbe. Außerhalb der Honigsammelzeit schützt er die Bienen mit Hilfe organischer Säuren (Ameisensäure), die auch als natürliche Inhaltsstoffe im Honig vorkommen. Chemisch-synthetische Medikamente sind wegen der Gefahr der Rückstandsbildung in Wachs und Honig verboten.

Honigernte:

Um den Honig gefahrlos zu ernten, muss der Imker die Bienen beruhigen. Die Bioland-Richtlinien verbieten Stoffe wie Benzaldehyde oder Dosensprays. Nur Rauch ist erlaubt.

Überwinterung des Bienenvolkes:

Ein Teil des Honigs überlassen unsere Imker bei der Ernte den Bienen zur Überwinterung. Zucker in Bioqualität wird als weitere Energiequelle für eine gute Überwinterung ergänzt.

Wenn nun noch eine besondere Zubereitung des Honiges kommt, wie die sanfte Veredelung mit Ingwer, Zimt, Vanille oder Sanddorn gewinnt das Lebensmittel nochmal an Wert. Die besondere Cremeigkeit von Meisterhonigen ist mittlerweile Markenzeichen geworden.





Bioland-Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft
Bienen beim Honigsammeln Bioland setzt mit seinen Prinzipien auf die ökologische Landwirtschaft auf. 7 Prinzipien sind es die Bioland von der klassischen Bio-Schiene abheben. Es geht hierbei um eine zukunftsfähige Methode um die Menschen nachhaltig zu ernähren.

Prinzip 1: Im Kreislauf wirtschaften.
Es beginnt mit dem fruchtbaren Boden, der gesunde Feldfrüchte und Futterpflanzen produziert. Diese führen zu gesunden Tieren, welche Ihrerseits den organischen Dünger für den Boden liefern. Dadurch entstehen sowohl pflanzliche und tierische Produkte in bester Qualität.
Die Vorteile dieses Prinzips: Biolandbauern vermeiden Abfälle so weit möglich. Nährstoffe werden in den Kreislauf zurück geführt. Die Bauern streben eine Unabhängigkeit von Erdöl an. Durch den gesunden Kreislauf werden stabile Erträge heute und in Zukunft gewährleistet. Der Biolandbauer oder Imker arbeitet bevorzugt die regionale Wirtschaft.

Prinzip 2: Bodenfruchtbarkeit fördern
Alles beginnt mit einem guten Boden. Daher sind die wahren "Nutztiere" - Bodenorganismen - ein durch vielfältige Maßnahmen unterstütztes Gut. Es gilt den Humusgehalt der Erde zu erhöhen, die Struktur zu verbessern und die Fruchtbarkeit der Erde auf natürliche Weise zu fördern. Der Humusaufbau hat viele Väter. Die wichtigsten sind die verbrauchten Feldfrüchte, die über einen Kompost zurück geführt werden. Festmist und Jauche von artgerecht gehaltenen Tieren. Abgestorbene Wurzel und Pflanzenteile von Zwischenfrüchten der Landwirtschaft und spezielle Stickstofflieferanten der Pflanzenwelt. Leguminosen (Hülsenfrüchtler) sammeln Stockstoff und leiten es über Ihr Wurzelwerk in den Boden.
Vorteile dieses Prinzips: Bioland-Böden sichern stabile Erträge durch natürliche Fruchtbarkeit. Sie speichern dank eines hohen Humus-Anteils mehr CO2 als konventionelle Böden und durch ihre krümelige Struktur, speichern Sie mehr Wasser und mildern Hochwasser in gefährdeten Regionen.

Prinzip 3: artgerechte Tierhaltung
Qualität statt Quantität. Tiere sind Lebewesen und sollten auch so behandelt werden. Sie haben Empfindungen und Bedürfnisse. Genau darauf wird bei Bioland Rücksicht genommen. Am Beispiel von Rindern, Schweinen und Hühnern seien hier die wichtigsten Säulen einmal aufgezählt.

  • Zertifziertes Bio-Futter
  • Hoher Anteil an Heu, Gras und Silage
  • Keine Wachstumsförderer oder gen-technisch veränderte Bestandteile im Futter
  • Jungtiere bekommen länger Muttermilch
  • Vorbeugende Krankheitsvorsorge
  • Längere Lebensdauer
  • Standortangepasste Rassen
  • Einsatz von Homöopathie und Naturheilverfahren
  • Tageslicht im Stall
  • Auslauf und Weidegang
  • Anzahl der Tiere an die Größe der Acker- und Grünflächen gebunden
  • Viel Platz im Stall
Auch wenn dies nicht direkt für Bienen gilt, so ist doch klar, wie sehr die Bioland-Philosophie die Qualität eines Bienenvolkes in den Vordergrund stellt. Artgerechte Haltung fördert die Qualität der Lebensmittel
Vorteile dieses Prinzips: Bioland-Tiere haben bessere Lebensgrundlagen. Durch einen regionalen Ansatz der Vermarktung sind Transportwege kürzer. Durch die natürliche Fütterung und Haltung gibt es weniger Krankheiten und daher kaum Behandlungen mit Medikamenten. Und letztendlich führt eine artgerechte Tierhaltung zu besseren und schmackhafteren Produkten.

Prinzip 4: Wertvolle Lebensmittel erzeugen
Honigwabe Chemische-synthetische Petizide und gentechnisch veränderte Organismen gehören nicht in unsere Lebens- und Nahrungsmittel. Es zählt der Geschmack und natürliche Inhaltstoffe. Eine natürliche schonende Zubereitung zu gewährleisten steht ganz oben auf der Agenda. Daher sind regionale Wirtschaftskreisläufe und zusätzliche Kontrollen wichtig. Es gilt auf Gentechnik, synthetischen Wachstumsförderer, Düngemittel und Pflanzenschutzmittel zu verzichten.
Vorteil dieses Prinzips: Bioland-Lebensmittel haben weniger Rückstände und sind voll mit wichtigen und wertvollen Inhaltstoffen. Sie ermöglichen natürlichen Genuss und helfen Menschen Ihr Geschmacksempfinden zu bewahren.

Prinzip 5: Biologische Vielfalt fördern
Wie die GenussBoxX auch, setzt sich Bioland für eine biologische Vielfalt ein. Ein wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Planten. Je vielfältiger das natürliche Genpotential der Lebe- und Pflanzenwelt ist, umso mehr ist der Planet aus sich heraus vor Katastrophen geschützt. Folgende Dinge sind Bioland dabei wichtig:

  • Hecken und Feldgehölze sollten angelegt und gepflegt werden
  • Streuobstwiesen anpflanzen und erhalten
  • Blühstreifen anlegen
  • Säume, Feld und Wegraine anlegen
  • Artenreiches Grünland pflegen
  • Lesesteinhaufen zusammenzutragen
  • Felder wildtierschonend bearbeiten
  • Bienen halten und Ackerwildkräuter fördern
  • Alte Nutzpflanzen anbauen
  • Alte Nutztierrassen erhalten (Mangalitza Wollschwein ist hier ein Beispiel)
  • Den Hof naturnah begrünen und gestalten
  • Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse einrichten

Vorteile dieses Prinzips: Es stabilisiert die Ökosysteme unseres Planeten. Die Vielfalt stellt eine Sicherheit und Abwechslung in der zukünftigen Versorgung mit Lebensmitteln dar. Das kulturelle Leben der Natur wird erhalten.

Prinzip 6: Natürliche Lebensgrundlage bewahren
Hier fließen viele Punkte aus den ersten 5 Prinzipien zusammen. Vom Klima über den Boden bis zum Wasser achten Bioland-Imker und Bauern auf die Grundlage unseres Leben. Natürliche Ressourcen schonend und nachhaltig zu wahren ist ein Grundsatz von Bioland. Die wichtigsten Punkte sind aus unserer Sicht die Konzentration auf die regionale Kreislaufwirtschaft, die Fokussierung auf erneuerbaren Energie, die Förderung des artenreichen Bodenlebens und der Verzicht auf chemische-synthetische Dünger, Pesitizde, Hormone oder Medikamente.
Vorteile dieses Prinzips: Bioland betreibt aktiven Umweltschutz durch die Vermeidung von Treibhausgasen und Nutzung von regenerativen Energien. Bioland schützt das Wasser und die Böden. Zusammen hilft dies unserem Planeten und schlussendlich uns Menschen.

Prinzip 7: Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern.

Gesunde Böden, intakte Landwirtschaft, schonender Umgang mit unseren Ressourcen sind eine zentrales Thema für Bioland. Bioland engangiert sich für Menschen in der Region und nachvollziehbare Wertschöpfungsketten die eine hohe Lebensmittelqualität gewährleisten. Es geht dabei um die Schaffung neuer Arbeitsplätze und den Erhalt des Lebensmittelhandwerkes. Es gilt den Landwirten eine wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern und gute Lebensbedingungen auf den Högen zu schaffen. Faire Preise für den Endkunden helfen auch dem Hersteller und sind Basis für eine lebendige Kultur auf dem Land. Natur erfahren ist für unsere heutige Gesellschaft mehr denn je wichtig.
Vorteile dieses Prinzips: Bioland sorgt mit seinem Ansatz für mehr Arbeitsplätze in ländlichen Regionen und stellt die Versorgung durch regionale Wirtschaftskreisläufe sicher. Dabei entsteht eine hohe Lebensqualität und auf den Höfen entwickeln sich neue Chancen für eine unabhängige Bauernschaft mit ausreichendem Einkommen für alle Beteiligten.

Gefahren für die Honigbiene - oder warum Bienen einfach verschwinden
Seit einigen Jahren kommt es zu periodisch auftretenden, massenhaften Sterbeereignissen von Bienenvölkern im Winter. Das sog. Colony Collapse Disorder (CCD) beschreibt das plötzliche Fehlen aller Bienen eines Stocks, wobei die Brut verbleibt. In unmittelbarer Nähe der Stöcke sind keine toten Bienen aufzufinden und es waren keine vorherigen Krankheitssymptome erkennbar.
Die Ursachen sind bisher noch unklar. In den USA fielen dem mysteriösen Massensterben im Winter 2006/2007 etwa 80 % der Bienenvölker zum Opfer. In Deutschland waren die Verluste geringer, allerdings auch signifikant und besorgniserregend. Der plötzliche Bienenschwund in unserem Land lässt sich größtenteils auf die Varroamilbe zurückführen. Der kleine Schädling ist etwa 1,6 mm groß, also mit bloßem Auge erkennbar und befällt vor allem die Brut. Die Wachstumsphase und die Vermehrung der Milbe ist stark auf die Entwicklungsphase der Biene abgestimmt. Der Parasit dringt in die Brutzelle der Biene ein; dort legt er seine Eier und zieht die Larven. Die Biene selbst durchläuft ihre eigenen Larvenstadien in der Anwesenheit der Milbenbrut und kann sich gegen den Befall kaum wehren. Schon die Larven der Varroamilbe beginnen das Blut der Bienenlarve zu saugen, bis sie als ausgewachsene Biene frühzeitig stirbt. Die Milben sind dabei nicht stationär an die Biene gebunden, sondern verbreiten sich durch sie innerhalb des Stocks bzw. werden weiter transportiert zu anderen Völkern.

Es gibt verschiedene Bekämpfungsmethoden bzw. -versuche (vorbeugend sowie akut), die den Schaden begrenzen, die Milbe jedoch nicht komplett außer Gefecht setzen können. Die Varroamilbe ist nicht die einzige Bedrohung der Honigbiene.

Über weitere Ursachen des Bienensterbens kann nur spekuliert werden, denn es kommen einige Faktoren zusammen. Ihre Bedeutsamkeit, vor allem im Zusammenspiel, kann nicht genau gemessen werden.

Pestizide:
Der Einsatz von Schädlingsbekämfungsmitteln in der Landwirtschaft hat nachweislich Einfluss auf die Fitness von Bienen. Dabei ist schwierig auszumachen, welche spezifischen Stoffe schädlich auf die Bestäuber wirken. Es gibt eine große Palette an Wirkstoffen im Einsatz gegen Schädlinge und oftmals handelt es sich dabei um Chemikaliengemische.

(Infektiöse) Krankheiten:
Bienen können sich zum Beispiel beim Raub eines ausgestorbenen Bienenstocks mit einem Virus infizieren.

Transgene Pflanzen:
Eine Hypothese sagt aus, dass genetisch veränderte Pflanzen (transgene Pflanzen) einen negativen Einfluss auf die Honigbiene haben können. Beispielsweise der BT-Mais, dem ein fremdes Gen eingebaut wurde. Dieses produziert Toxine die aktiv gegen Insekten wirken. Ob diese Toxine ihre Schadwirkung auch gegenüber Bienen entwickeln, konnte bisher wissenschaftlich nicht eindeutig belegt werden.

Fazit:
Honig ist ein altes, reines, gesundes und sehr wertvolles Lebensmittel. Die Menschheit hat sich schon immer mit den Bienen einen Lebensraum geteilt und davon profitiert. Sollten wir nun die Bienen weiterhin vernichten, dann wird auch unsere Existenz problematischer und in Sicherheit fader. Unterstützen Sie Bioland-Honig Anbau durch den Kauf von exzellenten Honigen. Wir haben dazu Meisterhonig als Partner gewinnen können. Wir sind darauf sehr Stolz, den Christine und Ivan Curic lieben die Bienen und bringen einen cremigen und wundervollen Honig in die Gläser. Probieren Sie doch einmal diese Delikatesse zu einem sehr fairen Preis.

Alternativ steht Ihnen noch der Honig aus Griechenland unseres Partners Thassolea zur Verfügung. Auch dieser ist in einer sehr hohen Qualität. Zwei etwas andere Sorten von der Pinie und der Marone stehen Ihnen zur Auswahl bereit. Beide werden auf der vollkommen Bio-Insel Thassos hergestellt. Auch hier werden den Bienen aufgrund des Reichtums an Menge im Winter Ihr vollständiger Honig als Futter zur Verfügung gestellt. Einfach mal testen.


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